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Dietingen aber ohne Eröffnung Hängebrücke...


Dietingen - Weil der 1. Mai auf das nächste Wochenende fällt, haben wir umdisponiert. Einkaufen ist am Freitag dann nicht möglich. Nun fahren wir eben schon dieses Wochenende nach Dietingen, um unseren Urlaub vorzubereiten. Beim Reservieren hat uns Alexandra lieb darauf hingewiesen, dass vom 24. bis 26.04.2026 die neue Hängebrücke (www.neckarline.de) feierlich eröffnet wird. Bis 60 Meter über dem Boden - je nach Besucherzahl - und dies über 600 Meter, mit Gitterboden, bestimmt eine wunderbare Sehenswürdigkeit mehr für die Region. Leider hat es Daniela nicht wirklich mit Höhe, weshalb wir auch noch nie auf dem Thyssen-Krupp-Turm waren. Die Hängebrücke werden wir wohl ebenfalls eher aus der Ferne bewundern.

 

Wirklich gut kommen wir nicht bei der Halle weg. Ein kurzes Gespräch mit einem Arbeitskollegen von Daniel. Ein kurzes Gespräch mit Florian, unserem Hallenchef, wegen dem Durcheinander mit den Booten hinter unserem Hallenplatz. Ein bisschen Stau um Winterthur herum aber dann geht es zügig über den Zoll bis nach Geisingen zum Einkaufen. 


Schon bei der Anfahrt sehen wir den Pfeiler der Neckarline und Festzelte. Auf dem Stellplatz ist auch ganz schön etwas los. Nach einem kurzen Sani-Besuch werden wir auch schon von Carsten begrüsst und beziehen anschliessend unsere Parzelle 28.

 

Da sich unser Türgriff vom Apotheker-Auszug in der Küche verabschiedet hat, macht sich Daniel, als Erstes an die Reparatur des Selben. Immer gibt es etwas zum Schrauben im WoMo. Nach getaner Arbeit geniessen wir einen Burger der anderen Art und einen gemütlichen Abend, endlich wieder im WoMo, in Dietingen.




Wir starten relativ gemütlich in den Samstag, obwohl wir wissen, dass es noch das eine oder andere zu erledigen gibt. Nach dem Frühstück kümmert sich Daniel erst einmal um die neue Heizung. Leider hat das Entlüften des Küchenschrank-Ventils nicht viel für unseren Tuchtrockner im WC gebracht. Der Radiator ist noch immer kalt. Zum Glück entdeckt Daniel eine kleine Schraube oben am Radiator, welche ebenfalls der Entlüftung dient. Nach der Nachfüllung von Glykol wird die Heizung im WC endlich auch wieder heiss. Warum nur, wird bei Einbau einer Heizung nicht auf solche Details geschaut?

 


Im Anschluss kümmern wir uns um die Garage. Da finden wir noch ein paar Gegenstände, welche zur Innhavet - unser schwimmendes Begleitfahrzeug - gehören. Alles, was an Gewicht raus kann, kommt auch raus. Immer wieder findet sich die Gelegenheit für ein Gespräch mit Alexandra und Carsten, welche ebenfalls fleissig am Arbeiten sind. Daniela schaut sich wieder einmal den Zustand des Daches, via Dachluke im Schlafzimmer an. Der Fensterrahmen muss dringend geputzt werden, bevor wir am Sonntag Bobi waschen gehen. Daniel entfernt den Schmutz und Blütenstaub von unseren Solarpanels, damit diese auch wieder zuverlässig arbeiten können. Auch die Frontscheibe wird von ihm geputzt, während Daniela sich noch um das Panoramafenster über dem Esstisch kümmert. Dieses ist leider nur mit Leiter von innen zugänglich. 

 

Zwischen den Arbeiten gönnen wir uns aber immer wieder die eine oder andere Pause, um die Sonne zu geniessen. Bei so herrlichem Wetter, sitzen wir doch gerne im Stuhl vor unserem Bobi und erfreuen uns an unserem fahrenden mobilen Zuhause. Die Urlaubsvorbereitungen sind mehrheitlich abgeschlossen. Norwegen kann kommen - wir freuen uns wahnsinnig auf drei Wochen Auszeit im Norden und haben dies auch dringend nötig! 



Am Sonntag wollen wir nicht zu viel Zeit vertrödeln. Wir machen uns gleich auf den Weg, zuerst an die Sani-Station und dann direkt auf die Strasse.

 

Auf dem direkten Weg fahren wir nach Thal, um Bobi gründlich zu waschen. Dies wäre schon lange nötig gewesen aber es hat sich einfach nicht ergeben mit dem Heizungswechsel und dem Regen am letzten Sonntag. In Thal bekommt unser WoMo endlich die Pflege die es verdient hat. Wir hatten Glück. Die eine Waschbox war ausser Betrieb und als wir unsere Box verlassen, wird auch diese vom Technikpersonal geschlossen. Zum Glück ist unser Bobi sauber geworden.

 

Wir fahren weiter, um die LPG-Tanks zu füllen. Wir wollen schliesslich mit genügend Gas an Bord in den Urlaub starten.

 

Mit ein paar Zwischenstopps für Wilson geht es weiter nach Volketswil. Heute darf Bobi aber nicht in der Halle bleiben. Wir sind nur hier, um Yaqi (unseren Enyaq) abzuholen. Bobi muss weiter nach


Schmerikon zur Firma Thomann. Morgen werden beim ihm die Reifen gewechselt, ein kleiner Service gemacht und einen vorgezogenen Ölwechsel wird es wohl auch noch geben, da dieser sonst genau in unserer Norwegen-Tour fällig würde. Wie immer wollen wir mit einem optimal vorbereiteten WoMo in eine so lange Urlaubs-Tour starten. Wer gut vorbereitet ist, muss sich keine Vorwürfe machen, wenn dann doch etwas schief läuft. Das haben wir noch immer so gehandhabt.

 

Um 16:30 Uhr steht Bobi in Schmerikon. Es ist viel Trubel ringsherum, 


bei den sommerlichen Temperaturen. Wir lassen Bobi wirklich nicht gerne so stehen aber es muss nun einmal sein. Daniela wird morgen, wenn sie zur Arbeit fährt sehen, ob unser Grosser gut geschlafen hat.