D- Singen - Camping Car Park-Stellplätze kennen wir nur aus Frankreich. Schon seit langem haben wir entdeckt, dass es, ganz in unserer Nähe, einen Stellplatz dieser Kette in Singen gibt. Das erste WoMo-Wochenende 2026, wollen wir dort verbringen.
Frühzeitig machen wir uns auf den Weg und kommen super voran. Zuerst begleitet uns die Sonne, dann gibt es dichten Nebel und ein paar Kilometer weiter, lacht uns die Sonne erneut entgegen. Bei Thayngen geht es für uns über die Grenze und ein paar Fahrminuten weiter stehen wir auch schon in Hilzingen beim Edeka. Wir besorgen die nötigen Lebensmittel für das Wochenende und fahren dann noch einmal ein paar Minuten weiter nach Singen. Schon auf der Hinfahrt sehen wir die Festungsruine Hohentwiel.
Am Stellplatz angekommen, fahren wir zuerst an die Sani, um Wasser zu bunkern. Die Sanistation liegt hier ausserhalb des eigentlichen Stellplatzes, auf einem öffentlichen Parkplatz. Es ist nicht ganz so einfach, mit einem grossen Fahrzeug, hier zu wenden aber Daniel hat mal wieder alles im Griff. Auch die Einfahrt auf den Stellplatz, ist für
Bobi ziemlich eng aber alles klappt bestens. Zwei WoMo's stehen auf dem Areal und wir gesellen uns gerne auf einem Längsplatz zu den Beiden. Es ist ein typischer Camping Car Park-Stellplatz aber wir fragen uns schon, ob wir hier wohl gut schlafen werden, denn der Stellplatz liegt genau zwischen der Eisenbahnlinie und dem öffentlichen Parkplatz. Fussgänger und Radfahrer überqueren das Stellplatzgelände ebenfalls.
Wir schieben die Vorurteile zur Seite, auch wenn wir uns ein wenig "ausgestellt" fühlen, geniessen leckere Pasta zum Abendessen und
machen uns einen gemütlichen Serien-TV-Abend im WoMo. Es ist immer wieder schön, im WoMo zu sein. Zudem haben wir diese Woche die Jahresferienplanung machen müssen und können uns somit auch schon auf bevorstehende Urlaube freuen. Was will man mehr?!
D - Geisingen - Die Bahnlinie war in der Nacht kein Problem. Der öffentliche Parkplatz war eigentlich auch recht ruhig zu dieser Jahreszeit. Die Partyszene allerdings, hat uns das Leben bzw. den Schlaf ganz schön schwer gemacht. Wilson hat einige Male in der Nacht geknurrt, weil er störende Geräusche gehört hat und auch Daniela war immer wieder wach wegen den Beats und Bässen neben dem Stellplatz. Von Mitternacht bis 05:00 Uhr war Rambazamba. Aber auch Daniel hat extrem schlecht geschlafen.
Nach dem Frühstück haben wir beschlossen, dass wir keine weitere Nacht in Singen bleiben wollen. Schnell haben wir unsere 7 Sachen zusammengeräumt und uns auf den Weg nach Geisingen gemacht. Erstaunlicherweise war bei unserer Ankunft wenig los und wir hatten die freie Parzellenwahl, was uns gerade recht kam. Während Daniel das WoMo fertig eingerichtet hat, war Daniela mit dem e-Trotti rasch bei Penny, um einen Nachtisch zu besorgen. Schliesslich gab es noch einiges an Arbeit und danach haben wir uns bestimmt etwas Süsses verdient.
Nach der Frankreich-Tour an Weihnachten, mussten wir Bobi ziemlich schmuddelig in die Halle stellen. Wegen Schnee und Eis konnten wir ihn danach auch nicht mehr aus der Halle holen. Deshalb ist Grossputz am Wochenende Pflicht. Die Innenreinigung und das Ausmisten nahm einiges an Zeit am Samstagnachmittag in Anspruch. Die Aussenreinigung steht dann für Sonntag an.
Wir geniessen den WoMo-Samstag, wieder einmal in Geisingen. Es ist und bleibt ein super schöner Stellplatz, der ausserhalb der Saison auch richtig schön freien Platz hat. Schön, wieder einmal hier zu sein.
Die Nacht in Geisingen war um ein Vielfaches ruhiger und angenehmer, als die letzte in Singen. Zwar haben wir auch hier noch ein paar Partygeräusche gehört, weil Wilson kurz geknurrt hat aber danach haben wir wie Braunbären im Winterschlaf geschlafen. Um 07:00 Uhr hiess es aber trotzdem aufstehen.
Gestern sind wir relativ früh von Singen nach Geisingen disloziert. Aus diesem Grund, war die Stellplatzgebühr auch nur bis 10:00 Uhr bezahlt und wir wollten rechtzeitig wieder abreisen. Ein Halt an der Sani war aber trotzdem noch nötig, bevor es wieder auf die Piste ging.
Kurz nach der Abfahrt, verlangte Bobi nach Treibstoff. In Engen haben wir eine günstige Tankstelle gefunden. Mit vollem Tank ging es auf direktem Weg, via Konstanz/Kreuzlingen, nach Thal zu unserer Autowaschbox. Ein aufgeregter Kunde hatte das Gefühl, dass man keine Jetons beziehen könne aber wenn man die Frau, also Daniela, an die Maschine lässt, klimpern die Jetons wie bei einem einarmigen Banditen in den Auffangbehälter. Mit den Wertmünzen ging es direkt
zurück zu Daniel und frisch ans Werk. Bei eisigen Temperaturen, haben wir Bobi rundherum gründlich vorgereinigt, Daniel hat geschrubbt, während Daniela mit der Lanzenwäsche beschäftigt war und anschliessend wurde Bobi gespült und mit Heisswachs behandelt. Sauber glänzend in strahlendem Weiss, machten wir uns dann wieder zufrieden auf den Rückweg zur Halle. Einen kurzen Boxenstopp gab es allerdings noch bei der LPG-Tankstelle, wo wir unsere Gastanks auch wieder für den nächsten Ausflug füllten.
Die Ankunft in der Halle ist nur noch Routine. Die Handgriffe sitzen
und im Nu haben wir unsere Sachen, die mit nach Hause müssen, wieder im Auto verstaut. Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Wochenendtour mit Bobi.





















































































