Blumberg - Dieses Jahr waren wir fast ausschliesslich in Dietingen, wenn wir am Wochenende mit Bobi unterwegs waren. Um ein bisschen Abwechslung ins WoMo-Leben zu bringen, wollen wir unser Glück wieder einmal in Blumberg versuchen. Bei Sonne fahren wir in der Halle ab, aber schon bald sehen wir nur noch dicken Nebel. Dieser lichtet sich auch erst nach der Grenze wieder.
Wir kommen gegen 16:45 Uhr in Blumberg an und sehen bald, dass das Glück uns hold ist und nicht all zu viel los ist. Wir können sogar unser "Lieblingsgleis" beziehen. Es ist Herbst und das sieht man auch dem Stellplatz an, denn er wirkt ziemlich ungepflegt. Wir richten uns häuslich ein, lassen Wilson kurz die Umgebung erkunden und machen uns dann gleich auf den Weg zum Einkaufen - über die Strasse. Das ist hier wirklich komfortabel. Im Edeka ist genauso wenig los wie auf dem Stellplatz. Bald haben wir unsere Einkaufstaschen gefüllt und können wieder zurück ins WoMo. Während Daniela den Einkauf einräumt, kann Daniel die Gelegenheit nutzen und die Stellplatzgebühr entrichten. 36 Euro inkl. Strom und Kurtaxe für 2 Nächte...naja. Bei der Parzellengrösse ist das ja eigentlich OK.
Zum Abendessen haben wir uns ein leckeres Gyros und Knöpfle besorgt. Dies lassen wir uns schmecken, während es draussen immer nebliger wird. Beim Abendspaziergang entdecken wir "Rohdiamanten" und andere "Kristalle". Einfach so am Wegrand. Beim Gartenbauer.
Beim Aufstehen sehen wir schon, dass wir wohl einen sonnigen Tag bekommen. Auch wenn noch Frost auf den Pflanzen liegt, hat sich der Nebel gelichtet und die Sonne wärmt schon bald alles ringsherum.
Nach dem Frühstück geht es zuerst zu "Philipps". Wir müssen noch ein paar Sachen besorgen, denn Daniel hat uns beim Chinesen einen kleinen Tresor für's WoMo besorgt. Dieser ist leicht aber trotzdem stabil und kann gut montiert werden. Wo, wird natürlich nicht verraten.
Wir haben gestern vernommen, dass es auf dem Stellplatz an der Kläranlage in Blumberg neu auch Strom geben soll. Wir entschliessen uns, den Stellplatz zu begutachten. Wir steigen auf die E-Trottis und machen uns auf den Weg. Bergab, bei 15% Gefälle, macht das richtig Spass. Auch den Stellplatz finden wir ohne Probleme. Alles ist vorhanden. Der Preis ist der selbe, wie oben im Dorf. Die Parzellen sind etwas sumpfig, da die Sonne nicht mehr richtig durch kommt. Natürlich ist es hier viel ruhiger als an der Hauptstrasse. Momentan gibt es keine WoMo's, da die Zufahrt, wegen einer Strassensperrung, sehr kompliziert ist. Die Sanistation liegt ca. 500 Meter entfernt, bei der Kläranlage. Leider gibt es keinen Bodeneinlass. Unser Fazit - hier könnten wir gut und gerne einmal stehen, da das Spazieren mit Wilson bestimmt sehr schön wäre.
Da Daniela mit verletzter Hand unterwegs ist, machen wir uns, nach der Besichtigung, wieder auf den Rückweg. Wir haben jedoch nicht bedacht, dass wir auf dem Rückweg 15% Steigung haben werden. Die Trottis machen schon bald schlapp unter unserem Gewicht, sodass wir, mit sanfter E-Unterstützung, die Roller den Berg wieder hinauf schieben dürfen. Der Einzige, der an dem Ausdauertraining Spass hat, ist Wilson.
Den Rest des Tages geniessen wir die Sonne und lassen es uns gut gehen. Zum Abendessen ist noch einmal ein Raclette geplant. Während dem Vorbereiten geht ein bekanntes Gesicht an Bobi vorbei. Reto, ein Bekannter aus Rüti, welcher gleichzeitig mit uns sein erstes WoMo bekommen hat, ist auch in Blumberg. Er und seine Partnerin leben nun schon einige Jahre in ihrer "Box" (Van). Manchmal ist die Welt kleiner als man denkt und man trifft sich in Blumberg.
Es ist Sonntag und wir haben es nicht eilig. Nach einem ausgiebigen Frühstück müssen wir noch ein paar Sachen erledigen. Während es draussen wieder bewölkt ist, bringen wir Bobi auf Vordermann. Zu einer gründlichen Badreinigung, gehört wieder einmal eine ebenso gründliche Reinigung der Abwasserleitungen. Mit Rohrreiniger haben wir alle Verschmutzungen bald wieder entfernt, sodass das Abwasser zügig in den Grauwassertank abläuft. Einzig mit der Sonde, welche den 20%-Stand im Grauwassertank anzeigt, haben wir Probleme. Auch wenn der Tank leer ist, zeigt diese 20%. Wir haben schon viel versucht, bringen sie aber trotzdem nicht sauber.
Nach dem Besuch der Sanistation, geht es auf die Suche nach einer Tankstelle. Eben hat die App für die Aral-Tankstelle im Ort noch Euro 1.86 angezeigt, was uns viel zu teuer ist. Als wir aber an der Tankstelle vorbei fahren und eine Günstigere anfahren wollen, zeigt Aral einen Dieselpries von Euro 1.649 - wir schlagen zu und füllen den Tank, was Wilson extrem langweilig findet.
Nach dem Grenzübertritt müssen wir noch LPG füllen. Leider haben
wir keine naheliegendere Möglichkeit als die Tankstelle in Mettendorf TG , wo wir regelmässig unsere Gastanks füllen. Nach getaner Arbeit geht es auf direktem Weg zurück zur Halle. In Winterthur fahren wir wieder einmal beim Händler vorbei, wo wir damals unseren Jelly abgeholt haben.
In der Halle ist Bobi schnell auf seinem Hallenplatz und alles was wieder mit nach Hause muss, ins Auto umgeräumt. Weil das automatische Licht in der Halle rasch löscht, hatten wir die Aussenbeleuchtung bei Bobi an, was uns zum Verhängnis wird. Auf
der Heimfahrt werden wir plötzlich unsicher, ob wir die Aussenbeleuchtung wieder aus gemacht haben bzw. ob diese auslöscht, wenn man den Strom auf dem WoMo ausschaltet?! Wir drehen also die Extrarunde, noch einmal zurück zu Bobi in die Halle und siehe da - alles wäre gut gewesen. Das Licht war aus. Hätten wir es aber nicht kontrolliert, hätte wir wohl kaum in Ruhe schlafen können. Bis bald Bobi - vielleicht sogar bis nächsten Freitag...




































































