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Trotz Regenwetter - wir sollten unsere eFlizzer abholen...


Vor zwei Wochen waren wir zum Doppelcamping, mit Daniel's Eltern, in Dietingen. Aus einem speziellen Grund, mussten wir unsere beiden eFlizzer bei Ilona & Norbert lassen. An diesem Wochenende holen wir unsere Trottis wieder ab, um komplett mobil zu sein.

 

Wir wollen endlich wieder einmal ein paar Produkte in Deutschland einkaufen, welche wir in der Schweiz nicht bekommen. Aus diesem Grund nehmen wir den altbekannten Weg über Klettgau. Unser Parkplatz ist wieder einmal frei, sodass wir rasch im Penny und Edeka das Nötige für das Wochenende besorgt haben.

 

Im Radio wird die ganze Zeit von den heftigen Niederschlägen im Süddeutschen Raum gesprochen. Ein uns bekannter Stellplatz in Günzburg soll sogar geräumt worden sein. Die Gefahr, dass der angrenzende Fluss über das Ufer tritt ist zu gross. Auch die Stromsäulen müssen deaktiviert werden. Wir sind froh, dass es in Dietingen keine Gewässer in direkter Nähe gibt. So haben wir bestimmt einen einigermassen trockenen Stellplatz, wo es höchstens kurzzeitig nasse Füsse gibt, bis das Wasser abgeflossen ist.


Leider geht es unserem Olly nicht wirklich gut. Seit 2-3 Tagen kränkelt er herum. Wir vermuten, dass er sich das Brustbein gestaucht oder eine Blockade zugezogen hat. Kurzzeitig mag er ausgelassen spielen. Sobald er aber nur ein paar Schritte geht oder versucht irgendwo hoch zu kommen bzw. Treppen steigt, schreit er auf. Auch das Heben verursacht ihm Schmerzen. Zum Glück müssen wir so oder so immer Schmerzmedikamente für ihn dabei haben und diese verschaffen ihm Linderung. Und bei diesem Regenwetter mögen wir alle 4 nicht mehr all zu lange vor die WoMo-Türe, an diesem Abend.




08:30 Uhr? Wann sind die Züger's zum letzten Mal sooo lange im Bett liegen geblieben? Das Dauergeprassel auf das WoMo-Dach ist wohl der Grund dafür, dass wir heute länger liegen geblieben sind. Nicht einmal die Jungs wollten früher aufstehen. Olly mag eh nur seine paar Schritte gehen, damit der pinkeln kann. Da unsere Roller noch bei Ilona & Norbert faul herumliegen, hat Daniel dann dafür die Strecke unter die Füsse genommen und uns frische Frühstücksbrötchen besorgt.

 

Gegen Mittag, als es kurzzeitig einmal nicht stark regnet, kommt Ilona


bei uns vorbei. Sie bringt unsere eFlizzer wieder zurück. Nun sind wir wieder komplett mobil, was ein gutes Gefühl ist. Den Rest des Nachmittags verbringen wir, ziemlich untypisch für uns, ganz faul. Wir liegen im WoMo, schonen Olly und lesen. Jedenfalls so lange, bis uns der Hunger plagt. Wir kochen ein Fertiggericht - noch eine Seltenheit, die es bei uns fast nie gibt. Bei uns wird frisch gekocht und es wird im WoMo gekocht.

 

Gegen Abend kommt dann auch noch Carsten auf dem Stellplatz vorbei - direkt aus dem Urlaub. Sofort wird der Platzwart von allen Seiten in Beschlag genommen. Man könnte denken, dass man sich auf einem Campingplatz und nicht auf einem Stellplatz befindet. Eigentlich sollte ja hier alles ziemlich selbst regelnd von statten gehen.



Nein, auch der Sonntagmorgen sieht nicht sonniger aus. Nach dem Frühstück machen wir uns schon bald auf den Heimweg. Vor der Abfahrt müssen wir nur noch kurz an die Sanistation.

 

Aufgrund der Lage des Auslasses unserer Tanks, muss Daniel rückwärts an die Sanistation fahren. Der hintere Teil des Stellplatzes ist für parkierte Fahrzeuge abgesperrt, sodass man nicht rund herum fahren kann. Kaum stehen wir an der Sanistation kommt schon ein ganz cleveres Camper-Exemplar aus der Schweiz angefahren. Der alte Herr stellt sich direkt hinter Bobi, damit auch ja kein anderer an die Sanistation vor ihm kommen kann. So - und nun? Daniel fährt gekonnt ein Stück vor und setzt dann in die untere Strasse des Stellplatzes rückwärts zurück. Der alte Herr guckt völlig verdutzt, dass der junge Kerl das grosse Fahrzeug so gut im Griff hat, versteht er überhaupt nicht und dass er der Grund ist, warum wir so kompliziert von der Sanistation ausparken müssen schon gar nicht.  Daniela nervt sich noch eine Weile über so viel Egoismus und Gedrängle unter Camper aber Daniel hat recht - es bringt nichts. 


Mit unserem kleinen Patienten und wegen den ganzen Hochwasserwarnungen in Süddeutschland (Südschwaben), versuchen wir keine Experimente. Wir fahren auf direktem Weg zurück zur Halle. Auf unserem Weg ist es zum Glück nicht ganz so dramatisch, wie in den umliegenden Regionen. Wir sind froh, als wir wieder zurück in Volketswil sind. Aber was steht da auf dem Hallen-Areal? Schon von Weitem sieht Daniela einen Heck-Schatten-Troll auf einem älteren WoMo. Bei näherer Betrachtung gibt es da auch noch Elche - COOL!