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Dietingen, mysteriöse Begegnungen und Idioten an der WoMo-Halle...


Nach dem Urlaub gibt es im WoMo immer wieder das eine oder andere zu erledigen. So haben wir uns entschlossen, das Wochenende in Dietingen zu verbringen und uns eine angenehme Zeit zu machen. Wir hatten bei Ilona bereits unsere Parzelle reserviert, so können wir gelassen auf den Weg. Nach einer anstrengenden Woche ist es eben doch schön zu wissen, dass man sich nicht beeilen muss, um noch einen schönen Stellplatz zu erwischen. Obwohl - in der Nebensaison ist ja auch dies nicht mehr so arg.

 

Wie gewohnt, müssen wir uns zuerst mit Lebensmitteln in Klettgau eindecken. Dies ist ja bereits zum Ritual geworden. Auch die anschliessend gemütliche Fahrt an Blumberg und Geisingen vorbei, kennen wir bereits gut. Allerdings merkt man, dass es nun schon wieder ziemlich früh dunkel wird. Auf der Autobahn wird das Fahrverhalten einiger Fahrzeuge, vor allem mit CH-Kennzeichen, schon ziemlich unangenehm bis aggressiv. Da wundert man sich auch nicht, wenn sich die Deutschen über die Raser aus der Schweiz beklagen. Selbst wir nerven uns über unsere Landsleute, die glauben, dass sie ihre Fahrzeuge stets unter Kontrolle haben.


Auf dem Stellplatz angekommen sehen wir, dass nicht wirklich viel los ist. Eine kleine Dreiergruppe im hinteren Teil des Platzes und ein Concorde Charisma etwas weiter vorne. Sonst gibt es nur noch eingewinterte Wohnwagen. Uns ist das gerade recht und wir geniessen, dass nicht so viel Betrieb auf dem Platz ist. Wir schmeissen unseren kleinen Raclette-Ofen an, der uns schon sehr viel Freude bereitet hat und starten richtig gemütlich ins Wochenende. So lässt es sich super im WoMo leben. Das finden auch Wilson & Olly, wenn sie Daniel in der Küche zuschauen können und nach dem Essen in einen sichtbar wohligen Tiefschlaf verfallen.




Erst einmal ausschlafen, durchstrecken und dann in aller Ruhe das Frühstück vorbereiten. Sich Zeit lassen und mit frischen Brötchen und heissem Kaffee in den Samstag starten. Genau so haben wir uns das vorgestellt und wird es auch umgesetzt. 

 

Das erste Wochenende nach dem Urlaub im WoMo, bedeutet für uns aber auch immer, dass noch ein paar Arbeiten anstehen. Von den zwei Wochen in Norwegen haben sich doch mehr Staub und Schmutz angesammelt, als gedacht. Zu zweit macht aber selbst die Hausarbeit mehr Spass und so können wir uns schon bald wieder über ein schön sauberes und wohnliches WoMo freuen.


Bis auf ein Schwätzchen und Schnäpschen mit Ilona ist eigentlich nicht mehr viel los. Der Samstag gehört ganz unseren Jungs. Wilson & Olly lieben es, wenn sie überall dabei sein können und wir ganz viel Zeit zum Kuscheln und Spielen haben und auch wir geniessen die Zeit mit den beiden kleinen Monstern. Da sieht man dann gerne auch einmal wie Olly sich am Abend bei uns in den Arm legt, auf dem Rücken natürlich, die Augen verdreht und wie ein Baby einschläft. Auch wenn sie einen manchmal den letzten Nerv rauben können, ist in so einem Moment alles sofort vergessen. Schlaft schön Jungs, wir haben euch lieb!



Nach dem Frühstück und der Morgenrunde guckten uns die Jungs schon ganz neugierig an. Was nun? Geht es los? Natürlich. Gegen 10:00 Uhr ist bei uns alles bereit für die Abfahrt und eine kleine Tour. Wir sind nunmal keine "Steher". Wir sind lieber auf Achse bzw. auf drei Achsen. Im süddeutschen Raum ist das Wetter nicht wirklich ansprechend und so geht es schon bald an Blumberg vorbei, wo auch nicht wirklich viel los ist auf dem Stellplatz, über die Grenze zurück in die Schweiz.

 

Je weiter wir voran kommen, desto sonniger wird es. Ein guter Grund, um dem Rheintal einen Besuch abzustatten. Und siehe da - auch auf dem Stellplatz in Altstätten herrscht gähnende Leere. Wir müssen unbedingt bald einmal wieder hier her. Das ist für uns beide sofort klar, als wir einen kurzen Spaziergang mit den Jungs über den Platz machen. Bei der Rückkehr kommt ein Paar mit weissem Schäferhund direkt auf uns zu. Muss das sein, denken wir noch. Mir unseren Jungs sind solche Konfrontationen nicht immer ganz einfach und darum weichen wir schon gerne weiträumig aus, wenn wir den Hund nicht kennen. Der Hundehalter spricht uns aber mit "Daniela & Daniel" an. 


Anscheinend kennt er uns, eventuell von der Homepage, aber wir wissen bis jetzt nicht, mit wem wir da eigentlich kurz geredet haben *achselzuck*. Normalerweise lernt man sich über das WoMo oder auch Internet kennen, stellt sich vor und baut dann eine Verbindung oder gar Freundschaft auf. Solche Begegnungen sind für uns eher "mysteriös", zumal wir auf Bobi unseren Link bewusst nicht mehr angebracht haben.

 

Vorbei am Schloss Sargans, an den weiss gezuckerten Churfirsten und am Walensee geht es dann wieder heimwärts. Wir haben das perfekte


Reisewetter und eine traumhafte Landschaft, die uns schon fast ein bisschen an Norwegen erinnert. 

 

Zurück in der Halle, ist es dann einmal mehr, weniger erfreulich. Wenn die Halle, die Wohnmobilisten und der Betreiber nicht so super wären, müsste man sich überlegen, eine andere Lösung für Bobi zu suchen. Nach Corona ist über der Halle, das "Etablissement" oder "Sauna-Club" oder wie man das immer nennen will, wieder sehr gut besucht. Die Gäste dort haben es immer sehr eilig, ihren Bedürfnissen nach zu kommen und parkieren, wie es gerade kommt. Da wird gerne die Sanistation blockiert, trotz Parkverbot und selbst, wenn man dazu Absperrketten einreissen muss. Die Auto's stehen so doof, dass es teilweise Zentimeterarbeit ist, Bobi rückwärts in die Halle zu bekommen und die fast schon lüsternen Blicke sind, für Daniela, teilweise richtig unangenehm. Aber wie gesagt - Bobi steht einfach perfekt in dieser Halle und mit dem Drumherum werden wir uns arrangieren müssen. In zwei Wochen muss Bobi so oder so zuerst einmal für eine Woche nach Steffisburg, um seine Blessuren zu reparieren.