· 

Wenn Feng Shui Gutes tut


Waldshut - Heute starten wir unser letztes Wochenende mit Jelly, bevor er in die Werkstatt nach Winterthur darf. Am Montag wird er ganz viele neue Features bekommen, auf die wir uns schon jetzt riesig freuen. Jelly bekommt zum Beispiel eine Efoy-Brennstoffzelle, die wir schon sehr ersehnen und ein eingebauter Wechselrichter ist auch dabei. So wie wir reisen, wird es viel einfach, wenn wir nicht mehr immer nach einem Stellplatz mit Stromanschluss Ausschau halten müssen. Jelly bekommt zudem eine zweite LPG-Gasflasche, weil wir von der ersten Gasflasche absolut begeistert sind. Das betanken ist extrem komfortabel und günstig. Momentan sind wir mit einem TomTom-Navi unterwegs und dies ist mit einem WoMo totaler Schrott. Immer wieder werden wir auf Strassen geführt, die schlicht nicht WoMo-tauglich sind. Ein eingebautes WoMo-Navi wird einiges erleichtern, auch wenn wir nach wie vor gerne mit den altenmodischen Papierkarten unterwegs sind. Dann muss noch die Frontscheibe ersetzt werden, weil wir uns einen kleinen fiesen Steinschlag eingefangen haben. Ja wir lieben unseren Jelly und „verwöhnen“ ihn sehr gerne, denn er ermöglicht uns so schöne Zeiten „on Tour“. Jetzt aber los! Wir haben uns einen Stellplatz in Waldshut


ausgesucht. Ein ganz besonderer Stellplatz. Es soll ein Feng-Shui-Stellplatz sein. Wir sind schon gespannt, was uns erwartet. Der Platz liegt direkt nach der Grenze Koblenz-Waldshut und soll ganz in der Nähe des Rheins sein. Zuerst müssen wir aber, wie immer, auf der Lachener Autobahn Wasser bunkern und die obligatorischen Brötchen für die Fahrt vorbereiten.Auf dem Weg wird es immer dunkler aber trotzdem überqueren wir um 19:30 bereits die Grenze. Natürlich werden wir schon wieder nicht kontrolliert. Wen wundert es?! Den Stellplatz finden wir sofort und richten uns ein gemütliches Plätzchen am hinteren Ende des Geländes ein. Alles Nötige für einen gemütlichen Abend ist vorhanden. Auch der Rhein fliesst tatsächlich ruhig, direkt hinter dem gegenüberliegenden Campingplatz, Richtung Meer. Wilson und Olly schrecken beim Spaziergang ein paar Enten auf, die gerne am Rheinufer übernachten möchten. Also verkriechen wir uns auch wieder im warmen Jelly und lassen das Federvieh in Ruhe schlafen. 




Geisingen - Da wir wissen, dass es an diesem Samstag eine verhältnismässig kurze Fahrt gibt, blieben wir ein bisschen länger liegen. Nach einem Spaziergang mit den Hunden, Kaffee und Brötchen vom Vortag, geht es auf den Weg. Je näher wir aber unserem Ziel kommen, desto klarer wird uns, dass wir einen anderen Stellplatz im Internet suchen müssen. Im Schwarzwald liegt noch dick Schnee und auf Wintercamping haben wir ehrlich gesagt so gar keine Lust. Wir halten um einkaufen zu können und suchen bei dieser Gelegenheit auf Campercontact nach einer Ausweichmöglichkeit. Schnell haben wir einen Stellplatz in Geisingen an der Donau gefunden, der unseren Anforderungen entspricht. Er liegt gerade mal eine knappe Stunde von unserem eigentlichen Ziel entfernt. Es ist erst Mittag, so ist die Distanz überhaupt kein Problem und als wir am neuen Zielort ankommen, sehen wir sofort, dass es sich gelohnt hat. 

 

Der Stellplatz in Geisingen hätte Platz für 37 WoMo’s. Es stehen aber gerade mal zwei andere Camper hier und wir fragen uns warum das so ist. Ist dieser ruhige Platz, mit Parzellen die perfekt ausgerichtet sind, wirklich so ein Geheimtipp? Wir wissen es nicht aber wir sind


bestimmt nicht das letzte Mal hier. Ein kleiner Bach für die Jungs mit Wiese zum Toben und Spazieren, super Ver- und Entsorgungsstation mit verschiedenen Müllcontainer, der Pennymarkt direkt auf der Anfahrtsstrecke – einfach alles was man von einem richtig hübschen Stellplatz wünscht, ist vorhanden. Und wir sind heute sogar so früh hier, dass ihn auch etwas länger als gewöhnlich geniessen können. 

 

 

Ein Ankunfts-Röteli, ein Mittagsschläfchen, ein schöner Spaziergang, ein leckeres Abendessen und viel viel gemütliche Zeit zusammen. Genau so stellt man bzw. D&D sich einen erholsamen Samstag vor. 




Bubikon - Guten Morgen Geisingen – Schwarzenbach wir kommen! Jelly muss gereinigt werden – los geht’s… 

 

Unser Jelly hat endlich eine weitere Grundreinigung nötig. Ausserdem haben wir nicht nur zu reinigen, sondern auch auszuräumen. Schliesslich haben wir uns ja hinreisen lassen und wollen noch ein paar Extras einbauen lassen. Brennstoffzelle, Navi, Alutankgas-Anlage und ein kleiner Wechselrichter sollen uns das Leben im WoMo noch gemütlicher machen. 

 

Via Konstanz und Wil treffen wir gegen Mittag in Schwarzenbach ein. Die Aufteilung ist ja schon fast klar geregelt. Daniela darf im Warmen die Innenreinigung machen und Daniel ist froh, sich um die eher männliche Arbeit um das WoMo herum kümmern zu dürfen. Nach getaner Arbeit bringen wir unseren Jelly direkt nach Winterthur zur Garage Voigtmann, damit das „Umbauteam“ am Montag gleich frisch ans Werk kann. 


Nach Hause zu kommen, in der Gewissheit, dass unser geliebte Jelly nicht in Griffweite, auf seinem gewohnten Plätzchen steht, macht uns zu schaffen. Wir lieben es zu wissen, dass wir jederzeit los können oder abends einfach mal kurz bei ihm vorbei fahren können. Auch wenn Jelly nur ein Fahrzeug ist, gehört er längst zu unserer Familie. Ausserdem trug er uns in gut zwei Monaten immerhin schon über 10‘000 Kilometer weit durch Europa.